Dürre




Dürre
schrecklich tobende betäubende Dürre
die wie fruchtbare Asche auf der Seele liegt.

Schweißtropfen
die wie Spülwasser schmecken
das die Blumen vor dem Verdursten rettet.

Staubwolken
die den Blick verdunkeln
der längst schon verschwommen auf das Ende wartet.

Atem
der stoßweise sich sehnt nach kalter klarer Luft
die er einst zurückwies - um Wärme flehend.

Natur
so bist du -
nimmst was wir begehren
gibst was uns verflucht.

© Hannelore Bühler




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